Unser Frühlingstipp: Gärtnern

Gesunde Nahrungsmittel kennen ist das eine. Aber wissen, wie Obst und Gemüse wachsen und wann Erntezeit ist, das macht die Sache besonders spannend.

Das Thema Ernährung ist fester Bestandteil von fit4future. Dabei lernen die Kinder primär, welche Lebensmittel gesund sind. Ein reines „von oben herab vermitteln“ ist aber wenig nachhaltig. Denn so wird das erlernte Wissen nicht richtig verinnerlicht. Denn das Ziel lautet: Interesse am Umgang mit Obst, Gemüse und Co. zu wecken und Spaß an gesunden Lebensmitteln zu haben. Eine Möglichkeit, den Kindern die Herkunft ihrer Nahrungsmittel erlebbar zu machen, ist das Gärtnern. Das passt gut zum eben gestarteten kalendarischen Frühling: Wann wächst was? Was braucht eine Tomate, um zu reifen? Wie viel Wasser braucht eine Gurke?

Eltern können dies einfach daheim umsetzen – ebenso wie die Lehrkräfte mit einem Schulgarten als Lernort oder zumindest ein paar Pflanzen auf dem Fensterbrett im Klassenzimmer.

Im kleinen Rahmen: Erforschen sie gemeinsam, wie Salat, Tomate oder Gurke wachsen, indem sie jetzt Pflanzen vorziehen. In vielen Gärtnereien gibt es komplette Pflanzsets für alle, die wenig Platz oder keine Grundausrüstung haben. Und für die allerersten Versuche sind Kräuter, Kresse und Sprossen am Fensterbrett ein erfolgversprechendes Projekt.

Im großen Stil: Wer über einen eigenen sonnigen Balkon oder gar einen Garten verfügt, hat natürlich wesentlich mehr Möglichkeiten, einen saisonalen Gemüsegarten anzulegen. Die Tomatensetzlinge aber nicht vor den Eisheiligen nach draußen setzen! Viele Tipps gibt es zum Beispiel hier.

Doch auch alle Stadtkinder ohne eigene Grünfläche müssen nicht auf das Gefühl von Erde an den Händen verzichten. Es muss ja nicht gleich ein Schrebergarten sein. Viele Gemeinden bieten kleine Parzellen zur Miete an. Den Anbau des Gemüses übernehmen zunächst erfahrene Gärtnerinnen und Gärtner. Die Pächterinnen und Pächter kümmern sich dann von Anfang Mai bis Mitte November um die Pflege und Ernte.Viele Initiativen starten unter dem Begriffurban gardening Gemeinschaftsgärten auf Brachflächen, die mit anderen Interessierten bewirtschaftet werden. Hier gilt: einfach vorbeischauen und mithelfen!

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