Studie zeigt: fit4future macht Kids fitter

Evaluation der TU München weist Fortschritte bei körperlicher Fitness und Gesundheitsverhalten unserer Schüler nach

Zu den Zielen unserer Präventionsinitiative gehört auch der Nachweis, dass unsere Schülerinnen und Schüler durch die Teilnahme an fit4future tatsächlich fitter und gesünder werden. Ein Wissenschaftlerteam der TU München (TUM), unter Leitung von Prof. Martin Halle, untersucht dazu regelmäßig mit Unterstützung unserer fit4future-Area Manager bzw. Head Coaches die Fortschritte der Kinder an den fit4future-Schulen in den Bereichen Bewegung, Ernährungsverhalten und Brainfitness. Darüber hinaus wird auch der Gesundheitszustand der Lehrkräfte über drei Jahre hinweg evaluiert, ebenso wie die Situation auf Schulebene.

Das Ergebnis: Ein Jahr nach dem Start unseres bundesweiten Programms bewegen sich unsere Kinder mehr und sind körperlich fitter.

Im Studienbericht der TUM zum ersten Projektjahr sprechen die Wissenschaftler von "signifikanten Verbesserungen" im Bereich der Kindergesundheit. „Unser Programm macht die teilnehmenden Schüler tatsächlich fitter für die Zukunft“, sagt Hans-Dieter Cleven, Gründer der Cleven-Stiftung. Für die Evaluation wurden insgesamt 730 Jungen und Mädchen zu Beginn und am Ende der zweiten Klasse befragt und deren körperliche Leistungen untersucht. Als Basis diente ein Fitnesstest, den die Kinder an der Schule absolvieren durften sowie ein Fragebogen zum Gesundheitsverhalten. Rund ein Viertel der Schülerinnen und Schüler gab an, täglich oder fast jeden Tag mehr als 60 Minuten körperlich aktiv zu sein (Erhöhung von 18 auf 24 Prozent). Bei den Fitnessübungen zu motorischen Grundeigenschaften wie Gleichgewicht, Beweglichkeit, Sprungkraft und Schnelligkeit wurden „signifikante Leistungssteigerungen“ in fünf von sechs Disziplinen beobachtet.

Weitere Ergebnisse, alle Daten und Interpretationen finden Sie im Studienbericht der TUM.

Dass Initiativen wie fit4future besonders wichtig sind, zeigt auch die kürzlich veröffentlichte Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS, Welle 2, Jan. 2018). Nur wenige Kinder und Jugendliche erreichen die von der WHO empfohlenen Bewegungszeiten von 60 Minuten täglich. Zusätzlich habe sich der Anteil der übergewichtigen (15,4 %) und adipösen (5,9 %) Kinder und Jugendlichen auf (zu) hohem Niveau stabilisiert. Insbesondere bei den 7- bis 10-Jährigen steigt das Übergewicht sprunghaft an (Mädchen 14,9 % / Jungen 16,1 %). Noch zu Beginn der Initiative im Jahr 2016 ergab auch die DAK-Studie „Gesundheitsfalle Schule“, dass rund 70 Prozent der Lehrkräfte in den vergangenen zehn Jahren einen Anstieg von Gesundheitsproblemen bei den Schülern feststellten.

Vor diesen Hintergründen ist die nun wissenschaftlich nachgewiesene Verbesserung an den fit4future-Schulen ganz besonders erfreulich. Auch unser nationaler Botschafter Felix Neureuther zeigt sich begeistert: "Fittere und aktivere Kids Dank fit4future - dieses Ergebnis macht mich persönlich stolz und glücklich. Eine solche nachweislich positive Wirkung zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind mit unserer Präventionsinitiative. Und ich bin sicher: diese Erkenntnisse motivieren alle noch mehr, genau so weiterzumachen!"

Die Pressemitteilung zur Evaluation können Sie sich in unserem Pressebereich herunterladen.

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