Family in Action - gemeinsam fit für die ZUkunft!

Viel Bewegung, ausreichend Entspannung und gutes Essen helfen bei einem nachhaltig gesunden Lebensstil.


Der große Familien-Check: Wie bewegt und gesund leben Sie?

Auf dieser Seite finden Sie Tipps rund um unsere Module "Bewegung", "Ernährung" und "Brainfitness: Mit Anregungen und Übungen für die "bewegte Familie", Rezepten und spannenden Fakten in unseren Eltern-Quiz-Fragen.

Sommer-Sonderthema: Coole Drinks für heiße Tage

Ausreichend und regelmäßig trinken muss jeder Mensch, egal ob groß oder klein. Nicht ohne Grund sind Getränke das Fundament der Ernährungspyramide. Wasser gilt dabei als idealer Durstlöscher. Es ist erfrischend und enthält weder Süßungsmittel noch Zucker. Aber nicht alle Kinder mögen Wasser pur. Und da es vor allem an heißen Tagen oder nach dem Sport besonders wichtig ist, die Flüssigkeitsdepots aufzufüllen, haben wir ein paar kühle und fruchtige Drink-Rezepte zusammengestellt. Alle Arbeitsschritte mit dem Kochmützen-Symbol können die Kinder übrigens selbst erledigen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Tipp: Diese und weitere Rezepte sowie zahlreiche Anregungen für eine gesunde Ernährung im Familienalltag finden Eltern in unserer Broschüre "Gemeinsam kochen und essen", als Download im Mitgliederbereich.

1. Ernährung

Gesunde Lebensmittel, regelmäßiges Essen und Trinken sowie gemeinsame Mahlzeiten am Familientisch. Sie als Eltern können daheim die Basis legen, um Ihre Kinder spielerisch an das Thema gesunde Ernährung heranzuführen, So können die Kids von Klein auf und damit langfristig eine positive Einstellung zu gesunden Nahrungsmitteln entwickeln und merken rasch: Essen macht Spaß!

Special 1: Die perfekte Lunchbox

Das Auge isst mit, und das gilt auch für die Pausenverpflegung. Eine schöne Lunchbox, in der sich Fingerfood wie Gemüsesticks, Apfelschnitze, Nüsse, Käsewürfel oder Vollkorncräcker sauber trennen lässt, ist eine Voraussetzung.
 

Mogelpackung erlaubt!

Manchmal muss man ganz schön clever sein, um die lieben Kleinen dazu zu bringen Gemüse zu essen. Hier ein paar witzige Ideen aus unserer Ernährungsbroschüre:

 

SPECIAL 2: Süßigkeiten


Ganz egal, ob der Osterhase da war, täglich ein Eis bei Sonnenschein lockt oder der Supermarkt mit Süßigkeiten wie im Schlaraffenland aufwartet: Naschen geht immer. Für Kinder. Für Eltern sind Süßigkeiten stets ein Quell der Sorge, wie sie angesichts all der zuckerigen Verlockungen die Begeisterung für Tomate, Karotte und Co. aufrechterhalten sollen.

Die gute Nachricht zuerst: Ab und zu etwas mehr naschen ist erlaubt. Aber Süßigkeiten dürfen kein Ersatz für gesunde Mahlzeiten sein. Mit ein paar Tricks können Eltern den Diskussionen um „nur noch ein kleines Eis“ aus dem Weg gehen.

fit4future-Tipps zum richtigen Umgang mit Süssigkeiten

  • Ganz wichtig: Vorbild sein! Am besten lassen sich die Tipps nämlich gemeinsam als Familie umsetzen.
  • Am Vormittag und vor den Hauptmahlzeiten gibt es keine Süßigkeiten, da die Kinder sonst satt sind und noch weniger Lust auf Gesundes haben werden.
  • Es wird bewusst am Tisch genascht und nicht nebenbei beim Spielen. Denn Süßigkeiten gehören in die Küche, nicht ins Kinderzimmer.
  • Nach dem Verzehr von Süßigkeiten am besten Zähne putzen.
  • Ab fünf Jahren können Kinder ihre Süßigkeiten-Rationen übrigens selbst einteilen. Eltern sollten dies auch zulassen. Damit vermeiden Familien tägliche Diskussionen oder gar Streit. Am besten einmal festlegen, welche Mengen es für die kommenden sieben Tage gibt. Das kann zum Beispiel ein Eierkarton sein, in die eine tägliche kleine Nascherei passt. Eltern müssen (leider) hart bleiben, wenn die Kinder alles direkt am Montagnachmittag verspeisen. Dann ist der Rest der Woche eben zuckerarm.
  • Sonderregeln einführen für Geburtststage oder Besuch - da darf es dann ausnahmsweise ein größeres Eis oder Stück Kuchen sein.

 

2. Bewegung

Machen Sie den Test: Wie bewegungsfreundlich ist Ihr Familienalltag?

Mit unserer Checkliste können Sie prüfen, ob Ihr Kind tatsächlich genügend Möglichkeiten hat, seinen kindlichen Bewegungsdrang auszuleben.

Ist da noch Luft nach oben oder benötigen Sie Anregungen, wie Sie gemeinsam sportlich sein können? In unserem PDF zeigen wir Ihnen einige Bewegungsspiele, die sich einfach umsetzen lassen. Spaß und Familienzusammenhalt sind garantiert!

 

Mein Kind kann ausgiebig ...

  • spielerisch laufen, weglaufen und schnell laufen
  • hüpfen, federn und herunterspringen
  • schaukeln und weit durch den Raum schwingen
  • Höhe erklettern und Ausschau halten
  • den Taumel des Rollens, Drehens und Purzelns erleben
  • erfolgreich im Gleichgewicht bleiben (balancieren)
  • riskante Situationen suchen und sie mit Herzklopfen meistern
  • Bewegungskunststücke lernen und vorführen
  • sich bis zur wohltuenden Erschöpfung anstrengen
  • gleiten und rutschen
  • an und mit Sportgeräten intensiv spielen
  • sich von rollenden und fliegenden Bällen faszinieren lassen (werfen und fangen)
  • sich im Rhythmus bewegen
  • im, am und mit dem Wasser spielen
  • sich vergleichen und messen

(Quelle: Psychomotorische Primärbedürfnisse, erweitert nach: U. Nickel, Kinder brauchen ihren Sport, 1990)

Special "BEwegter alltag"


 

Dies alles umzusetzen ist keine leichte Übung, doch mit ein bisschen Planung, Phantasie und viel Gelassenheit kann es gelingen,
Bewegung wieder als etwas Selbstverständliches in den Familienalltag zu integrieren.

 

(Quelle: Psychomotorische Primärbedürfnisse, erweitert nach: U. Nickel, Kinder brauchen ihren Sport, 1990)

 

Du hast Fragen richtig beantwortet!

Ranking:

3. Brainfitness

Immer Zoff um die Hausaufgaben?

Mit guter Planung, eingeübten Ritualen und viel positiver Bestärkung lassen sich die meisten Konflikte vermeiden. Hier unsere Tipps:

 

SpeciaL 1: Leichter lernen im Schlaf


So helfen sie ihrem kind, am Abend zur Ruhe zu kommen.
 

Wissenschaftliche Studien bestätigen: Kinder, die zu wenig schlafen, schneiden in der Schule schlechter ab. Sie sind unkonzentriert, weniger motiviert und vergesslicher. Das lässt sich vermeiden! Und deshalb spielt das Thema Schlaf im fit4future-Modul "Brainfitness" eine wichtige Rolle. Eltern können daheim viel tun, um ihre Kinder ausgeruht am nächsten Morgen in die Schule zu schicken.

  • Die ideale Schlafdauer hängt stark vom jeweiligen Kind ab. Grundsätzlich sollten Grundschüler aber rund acht bis zehn Stunden schlafen.
  • Zwingen Sie Ihr Kind nicht, einen Mittagsschlaf zu machen. Manche Kinder werden dadurch unnötig aus dem Rhythmus gebracht, sind am Abend länger munter und am nächsten Morgen fällt ihnen das Aufstehen dann umso schwerer. Generell gilt: Kinder, die sich müde fühlen, sollten am Mittag ein Nickerchen machen dürfen. Achten Sie aber darauf, dass der Mittagsschlaf nicht länger als 30 Minuten dauert.
  • Führen Sie ein festes Einschlafritual ein. So kommt Ihr Kind zur Ruhe, und es erleichtert das Einschlafen. Dazu gehört eine regelmäßige Zubettgeh-Zeit und der stets gleiche Ablauf (z. B. eine Gute-Nacht-Geschichte oder ruhige Musik). Sinnvoll ist es auch, in Ruhe über den Tag zu reden, um herauszufinden, ob etwas Bedrückendes vorgefallen ist.
  • Eine Stunde vor dem Zubettgehen sollte auf Fernsehen, Computer oder andere aufregende Spiele verzichtet werden. Gerade jüngere Kinder brauchen etwa 60 Minuten, um „herunterzukommen“. Elektronische Geräte wie Handy, Computer und Co sollten ohnehin nicht im Kinderzimmer stehen sondern lieber in einem gemeinschaftlich genutzen Raum.
  • Falls Ihr Kind schlecht einschläft, können Entspannungstechniken helfen, zum Beispiel eine Phantasiereise: Ihr Kind liegt mit geschlossenen Augen im Bett liegt, während Sie ihm mit gleichmäßiger Stimme eine Geschichte  vorlesen oder erzählen. Dabei soll eine bestimmte Atmosphäre nachempfunden werden, wie das Rauschen des Meeres oder das Gefühl, barfuß durch den Sand zu laufen: „Du gehst über einen weiten weißen Sandstrand ...“

special 2: Familientipps für eine stressfreie Woche

Nur ausgeruhte und entspannte Kinder können sich konzentrieren und damit langfristig Lernerfolge erzielen.
Wir geben Ihnen ein paar Anregungen für einen ausgeglichenen Familienalltag.

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